Manitu´s Schuh - das Westernspektakel

2014:

Der Apachen-Häuptling Abahachi und sein Blutsbruder Ranger sorgen im Wilden Westen für Frieden und Gerechtigkeit. Als Abahachi bei den Schoschonen einen Kredit zur Finanzierung eines neuen Stamm-Lokals aufnimmt, wird er vom Gauner Santa Maria über den Tisch gezogen. Dieser stiehlt das geliehene Geld der Schoschonen, was er aber wiederum dem Apachen-Häuptling in die Schuhe schiebt.

So kommt es dazu, dass im Land der Schoschonen, mangels Kriegsbeil, der Klappstuhl ausgegraben wird.

Mitwirkende

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Brandner Kaspar - die letzte Auffahrt

2010:

Der Brandner Kaspar, ein rüstiger Vierundsiebziger, lebt als Schlosser, Büchsenmacher und Jagdgehilfe auf dem ehemals eigenen Hof, welcher jedoch zwischenzeitlich dem Bürgermeister Senftl gehört, der ihn gerne vom Anwesen vertreiben möchte. Brandners Frau, die Traudl, ist ebenso verstorben wie seine Tochter. Nur die Marei, seine Enkelin, hat er noch. Sie bedeutet ihm mehr als sein eigenes Leben. Zusammen mit Mareis Liebe, dem Flori, geht er gemeinsam Wildern, sehr zum Missfallen des Hofjägers Simmerl. Dieser war zuvor der Freund der Marei, welchem der Flori ein Dorn im Auge ist.
Eines Abends, als der Brandner alleine in seiner Hütte sitzt, es geht Ihm nicht besonders gut, erscheint ihm der Boanlkramer (der Tod) und will Ihn mit sich nehmen. Nach vielen vergeblichen Ausflüchten gelingt es dem Brandner, den Boanlkramer mit Kirschgeist betrunken zu machen und Ihm beim Kartenspiel das Versprechen abzugaunern, ihn erst mit 90 Jahren zu holen.
Dem Tod auf viele Jahre entronnen zu sein, beflügelt den Brandner Kaspar. Er hat das ewige Leben. Fortan ist für Ihn nichts zu viel und nichts zu schwer.
Doch es kommt alles anders. An seinem 75. Geburtstag verunglückt jemand ganz anderes, und findet sich so gleich im Himmel wieder. Dort wird das Geschehen auf Erden von oben betrachtet. Die Tatsache, dass jemand zu früh im Himmel erscheint, und ein anderer seit drei Jahren noch immer nicht da ist, sorgt für einigen Zündstoff unter den Heiligen.

Der Tod muß zurück auf die Erde, um dem Brandner Kaspar erneut einen Besuch abzustatten….

Mitwirkende

Bericht im Duranand


Der Watzmann – Ein Berg ruft
Watzmann

2005 + 2006:

Die nicht ganz ernst gemeinte Handlung beschreibt das Schicksal eines Bergbauern, seines Sohnes, seiner Knechte und Mägde. Auf den Menschen lastet eine „unheimliche, nicht greifbare Furcht“ vor dem Berg. Der Berg lockt sie, ihn zu besteigen, es ist so, „als ob er sie manchmal rufen würde“. Doch wer den Verlockungen erliegt, läuft Gefahr, sein Leben zu verlieren, denn „der Berg, der kennt koa Einsehn nit“.
Auch der Sohn des Bauern, der „Bua“, vernimmt den Ruf. Zusätzlich trifft er die Gailtalerin, die ihm sexuelle Versprechungen macht für den Fall, dass er den Berg für sie bezwingen werde. Und so kommt es, dass der Sohn „auffi“ geht und dabei abstürzt.
Das Stück endet damit, dass der Vater einen Monat nach dem Unfall die Stimme seines toten Kindes hört, die ihn dazu bringt, ebenfalls den Watzmann zu besteigen.

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Bericht im Duranand